Übernachten und Feiern Sie zum 1516-Bierjubiläum

 
 

Unser Zimmerpackage zum Bierjubiläum:

2 Übernachtungen inkl. Frühstück im ensoHOTEL

500 Jahre Reinheitsgebot

• mit einem Abendessen als 3-Gang-Menü am Anreisetag

• inkl. einem Bier nach Wahl pro Person in unserer
  ensorino Caffè Pasta Vino Bar
• Kostenfreies Parken in der Tiefgarage
• Nutzung der Sauna und des Fitnessbereichs
139,00 € p.P. im Doppelzimmer (Verlängerungsnacht ab 49,50 € p.P.)    Einzelzimmerzuschlag 25,00 €

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1516 Bier, Reinheitsgebot in Ingolstadt
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Anno 1516 in Ingolstadt…

1516 Reinheitsgebot
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts befand sich Ingolstadt in seiner ersten Blütezeit: Die Stadt war Bayerische Herzogsresidenz und das Neue Schloss, von Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt in Auftrag Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut, durch Herzog Ludwig IX. und dessen Sohn Herzog Georg der Reiche zu einem der beeindruckendsten Schlossbauten der damaligen Zeit ausgebaut. Handwerk und Zünfte florierten und durch die Erste Bayerische Landesuniversität entwickelte sich die Stadt an der Donau auch geistig-kulturell zu einem Zentrum Mitteileuropas. Natürlich wurde wie überall zur damaligen Zeit auch in Ingolstadt gerne gefeiert und dem Genuss alkoholischer Getränke gefrönt, von der einfachen Bauern- und Landbevölkerung über die zahlreichen Studenten der Stadt bis zum gelehrten Universitätsprofessor und angesehenen Bürger.

Infos zur Veranstaltung:

Die Jubiläumsbroschüre & Termine können Sie hier herunterladen.

 

Nicht selten sah man zu der Zeit jedoch zahllose Menschen, egal welchen Ranges und welcher Herkunft, durch die Gassen der Stadt taumeln oder gar bewusstlos am Boden liegend, speziell nach dem Genuss von Bier, das zur damaligen Zeit allerorten in rauen Mengen ausgeschenkt wurde. Der Grund dafür lag nicht etwa am Alkohol, den das Bier bereits früher schon innehatte – vielmehr waren es viele äußerst zweifelhafte Inhaltsstoffe und Beimengungen, die das Bier oftmals nicht nur ungenießbar sondern dessen Verzehr auch lebensgefährlich machten. Auch von einigen Todesfällen wurde berichtet.

Die Freunde des Gerstensafts waren, wie aus den verschiedensten Quellen überliefert ist, im Mittelalter auf abenteuerliche Ideen gekommen, um ihrem Gebräu einen besonderen Geschmack zu verpassen, es wieder aufzufrischen oder es haltbarer zu machen. Zum Beispiel wurde Ruß verwendet, um helles Bier kurzerhand zu dunklem Bier zu machen. Auch Kreidemehl kam zum Einsatz, Fliegenpilz oder Bilsenkraut, das nachweislich nicht nur berauschende sondern psychoaktive Wirkungen auf die Menschen hatte.

Herzog Wilhelm IV. wollte damit endgültig Schluss machen und verbannte kurzerhand mit der von ihm geforderten rechtsverbindlichen Beschränkung auf die drei Inhaltsstoffe Wasser, Gerste und Hopfen sämtliche sonstige Inhaltsstoffe aus dem Bier. Doch der Herzog verfolgte mit dem Erlass noch ein weiteres Ziel: Er schuf eine gesetzlich fundierte Preisregelung für diese Inhaltsstoffe, allen voran für den Weizen oder Roggen. Gerade dieses Getreide war in der damaligen Zeit auch im „reichen“ Ingolstadt von hohem Wert und sollte den Bäckern vorbehalten werden.
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten die Braumeister aus den strengen Vorgaben für das Brauen für Bier die Basis für die hohe Qualität des bayerischen Bieres. „Reines“ Bier aus Bayern ist gerade heutzutage ein international anerkanntes und geschätztes Produkt, das seinesgleichen sucht. Aus dem einstigen Anti-Drogen- und Preisregulierungs-Gesetz von Herzog Wilhelm IV. ist so das älteste, auch heute noch gültige Lebensmittelgesetz der Welt geworden – und Ingolstadt zur Wiege des bayerischen Bieres.

Heute ist Ingolstadt eine der dynamischsten Städte in ganz Deutschland: Prosperierendes Wirtschaftszentrum mit annähernd Vollbeschäftigung und hoher Lebens- und Freizeitqualität. Ingolstadt ist Boomtown – die 1200 Jahre Stadtgeschichte als Herzogs-, Universitäts- und Festungsstadt sind aber nach wie vor überall im Stadtbild sichtbar. Zusammen mit dem modernen Ingolstadt, geprägt von Automobil und Technik, Shopping und Design, gehen sie eine wunderbare Symbiose zu einem unvergleichlichen urbanen Flair ein.

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